TukTuk to go – Abenteuer oder Fulltimejob? #Kaffeeklatsch 2.0

Mhm, lasst mich kurz nachdenken. Irgendwie ist die „Keks-tour“, wie unser Projekt von einer meiner Freundinnen liebevoll genannt wird, ein wenig von beiden. Wobei ne falsch. Besser formuliert: Die Keks-tour ist zu 100% Abenteuer und zu weiteren 50% echte Arbeit. Zumindest was die Vorbereitung betrifft, gibt es echt viel zu tun, zu organisieren und zu beschaffen. Nicht nur wenn es darum geht, dass wir für uns und für die Reise an sich planen müssten. Das allein ist schon ein recht ansehnlicher Berg, nein was ich mit „Arbeit“ meine betrifft all die Vorbereitungen und organisatorischen Aufgaben rund um die Vermarktung des Projekts. Ja, Vermarktung, ich weiss nicht wie ich es anders bezeichnen soll, schließlich hoffen wir einen Teil der Kosten unseres Projekts durch Sponsoren refinanzieren zu können.

Da kommt es schnell mal vor das man lange E-mails an Pressevertreter schreibt, Besprechungen mit Sponsoren hat, Vorträge hält und im Zuge dessen eben auch durch den Baumarkt flitzt und Material zum Bau von Stellwänden kauft =).

Apropo Baumärkte, als Schreinerstocher liebe ich den Geruch von frisch geschnittenem Holz, Leim und Lacken. Ich fühle mich also schon persé sehr heimelig und wohlig, wenn ich die Holzabteilung eines Baumarktes betrete. Wenn man dann auch noch mit duden unterwegs ist, artet das ganz zu einer Art Ausflug in einen Vergnügungspark aus 🎠. Dann sitzt man nämlich plötzlich vorne auf der Ladefläche des Transportwagens streckt die Hand gen Himmel und ruft frenetisch in bester Buzz Lightyear Manier 🤣.

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – mit TukTuk to go“.

Bei einem solchen Verhalten wird man natürlich schnell schräg angeschaut, aber interessanter Weise verkehren die Reaktionen der meisten Menschen sich sofort ins positive um, wenn man sie einfach lieb anlächelt.

Memo an mich selbst: Erkenntnis des Baumarktbesuches – so lange du lächelst wird deine Verrücktheit als Spleen angesehen und nicht als Geisteskrankheit.
Der Vorteil eines Spleens besteht darin, dass dieser im Gegensatz zu einer Geisteskrankheit gesellschaftlich akzeptierter ist, man aber trotzdem fast völlige Narrenfreiheit hat.

Aber genug abgeschweift – jetzt muss ich wieder an die Arbeit und diesmal nicht für die Keks-tour sondern für meine richtige Arbeit. Der Kaffee ist auch schon wieder leer, von daher Ciao mit Kakao.

 

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Autor: Froilein Lumi

Lumi - wie der finnische Schnee mit einem Gespür für verrückte Abenteuerurlaube, kulinarische Be- & Absonderheiten und einem Hang zu Reisen in die nördlichen Länder dieser Welt.

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