Guerillawerbung und Propaganda – #Kaffeeklatsch 3.0

Aber beschäftigen wir uns lieber mit der schönen und schillernden Seite der Werbung. Ein Plakat haben wir ja schon, sogar hübsch grün-gelb schillernd, ganz in den Farben unseres Logos. Das Logo hat übrigens Marcs entworfen – danke nochmal!

20171005_142250Und auch sonst haben wir jede Menge hübsche bunte Sachen, Visitenkarten beispielsweise und Aufkleber – danke an duden dafür!

Aber ein eingängiger Slogan oder gar ein Jingle, dass fehlt uns irgendwie noch, also falls jemand von euch kreativ und interessiert ist – immer her mit den Vorschlägen ;).

wp-image-776276824jpeg.jpegWorauf ich bei dieser Kaffeepause – ja klar trinke ich wieder einen Kaffee während ich das hier schreibe, leckeren schwarzen äh… ne grünen (mhm wohl zu viel Sinnlos im Weltraum geschaut) Kaffee – also worauf ich hinaus möchte ist Mundpropaganda.

PROPAGANDA, das Wort klingt fast so verboten obszön wie WERBUNG. Interessant wie Wörter, mit denen man für gewöhnlich erst einmal eher negative Gedanken assoziiert, also bei Werbung zum Beispiel Konsumsucht, materielle Geltung, Verkauf oder bei Propaganda Unterdrückung, Regime, Verletzung der Menschenrechte, Tü… ah ne das lass ich jetzt mal lieber.

Also Werbung und Mundpropaganda zwei Begriffe denen ich der Vergangenheit nicht so furchtbar viel abgewinnen konnte, die mich inzwischen aber fast täglich begleiten und wie ein liebgewonnener etwas in die Jahre gekommener Schal auf meinen Schultern lasten.

Werbung

Mundpropaganda

Egal wo ich bin, egal was ich mache überall sind sie dabei, die kleinen putzigen Visitenkarten und die vielen großen und kleinen Geschichten, die sich um die „Keks-tour“ drehen. Ist aber auch irgendwie logisch, oder? Ich mein erstens freue ich mich wie ein Keks auf die Tour und zweitens dreht sich nun mal mindestens 1/3 meines Alltags um die Planung und Vorbereitung.

So nämlich auch meine Wohnungssituation. Ich liebe meine Wohnung, echt.

„My flat is my castle“.

Sie ist hübsch, sie ist hell, sie ist behaglich, sie ist groß, sie ist mitten in der Innenstadt, sie ist ruhig, sie ist sexy und sie hat eine 40 qm² Dachterrasse mit ganz vielen Pflanzen.

Ihr seht ich liebe mein Zuhause wirklich. Denn das ist sie geworden. Mein Zuhause. Der Platz wo ich mich wohlfühle, wo egal ist wie ich aussehe, ob und was ich anhabe, wo ich laut Musik höre, mitsinge und mich sogar an ein paar Tanzschritten versuche. Mein Zuhause eben und aus genau diesem Grund stand es von Anfang an außer Frage, dass ich mein Zuhause aufgeben würde um auf Weltreise zu gehen. Ne, dass geht echt nicht und da ich eine wirklich liebe und nette Vermieterin habe und noch dazu in einer Studentenstadt lebe, habe ich beschlossen mein geliebtes Zuhause voll möbliert zur Zwischenmiete anzubieten.

Jetzt ist es natürlich nur so, dass vor allem ERSTSEMESTER eine neue Wohnung, noch dazu möbliert suchen und ganz ehrlich ERSTSEMESTER ist echt so ein Wort, dass jedem der kein ERSTSEMESTER mehr ist, erstmal kalte Schauer über den Rücken laufen lässt und irgenwie ANGST macht – zumindest in Verbindung mit der eigenen Wohnung. Das sind Sie nämlich wirklich, beängstigend. Feiern, Faulenzen und Fxxx…Fluchen. Das sind die drei große FFF`s der ERSTSEMESTER und eben zwei von ihnen soll ich nun für die nächsten 12 Monate in meine behagliche 3 Zimmer-Küche-Bad-Welt lassen.

Ich bin ehrlich, dieser Schritt ist mir nicht leicht gefallen, aber ich kann mein Zuhause eben auch nicht aufgeben und möchte einen Ort haben an den ich zurückkehren kann. Daher suche ich aktuell zwei Wohnungskeeper und führe fast täglich 4 bis 5 Bewerbungsgespräche. Bei diesen Gesprächen versuche ich natürlich möglichst viel über meine potenziellen Mitmieter herauszufinden und sie natürlich wiederum auch über mich. Schließlich will man ja wissen in wessen Wohnung man da einzieht und warum diese überhaupt frei wird.

Tja und immer dann wenn das Thema auf das „Warum ziehst du eigentlich aus? Was machst du in deinem Sabbatjahr?“ kommt, dann schlägt die große Stunde und die Propagandamaschine in meinem Kopf rattert los. Ich glaube so viele Visitenkarten wie in den letzten 2 Wochen habe ich, seit ich mich für das Projekt entschieden habe, noch nicht verteilt. Langsam aber sicher bin ich fast so gut darin wie duden das Thema TukTuk to go galant in die Unterhaltung einzustreuen und im gleichen Atemzug, wie eine gut geölte Maschine eine meiner Visitenkarten zu zücken.

So macht die Mitmietersuche gleich viel mehr Spaß und ich finde dabei auch noch die Zeit mich für dieses Projekt einzusetzen, dass mir aus vielen verschiedenen Gründen doch sehr ans Herz gewachsen ist. War es zu Beginn vor allem die Abenteuerlust die mich an der Idee, mit einem TukTuk von Indien nach Deutschland zu fahren, fasziniert hat, so bedeutet mir das ganze Unterfangen inzwischen doch sehr viel mehr. Ich möchte es dafür nutzen unsere Welt wieder etwas enger zusammenrücken zu lassen – Völkerverständigung, kultureller Austausch, Solidarität mit unseren Mitmenschen auf diesem Planeten, dazu möchte ich meinen kleinen aber feinen Beitrag leisten und zwar gemeinsam mit meinen Teamkollegen, zwei TukTuks und einer völlig verrückten Idee =)

Mhm nun ist diese Kaffeepause doch etwas lang geworden – mal schauen, ob ich den Beitrag gleich unter Kaffeeklatsch mit Froilein Lumi oder doch lieber im allgemeinen Teil des Blogs poste.

Wie auch immer ich mache mich jetzt mal zurück an die Arbeit, denn gleich kommen schon die nächsten obdachlosen Studenten, auf der Suche nach einer Bleibe.

Ps: Da ich meine Wohnung generell sehr gern mit anderen teile und viele Airbnb-Gäste habe, mache ich natürlich auch dort ausgiebig Werbung für unser Projekt. Falls du also vielleicht schon bei mir am Esszimmertisch gesessen hast und so deinen Weg zu unserem Blog gefunden hast, freue ich mich dich hier begrüßen zu können und wer weiss, vielleicht sehen wir uns ja auf der Tour wieder.

 

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Autor: Froilein Lumi

Lumi - wie der finnische Schnee mit einem Gespür für verrückte Abenteuerurlaube, kulinarische Be- & Absonderheiten und einem Hang zu Reisen in die nördlichen Länder dieser Welt.

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