Das hätte schief gehen können!

Nachdem wir so gespannt waren, darauf, was uns erwartet, gab es erst mal eine Enttäuschung…

Am Dienstag, den 09.01. waren wir das erste Mal in der Werkstatt.
Das erste Fahrzeug sah optisch zumindest schon fast fertig aus. Doch vieles war nicht so, wie wir es erbeten oder gehofft hatten. Die Box unter dem Vordersitz war zu klein und eher unbrauchbar, die Elektronik im Fahrzeug war noch gar nicht installiert, die Gurte (welche wir für die Zulassung in Deutschland brauchen) waren falsch angebracht und die Krönung des Ganzen war der Dachgepäckträger. Sehr wahrscheinlich müssen wir diesen für die Zulassung in Deutschland wieder abmontieren und aus diesem Grund haben wir dem Werkstattleiter gesagt, dass es das Wichtigste sei, dass dieser nicht mit Schrauben durch das Dach befestigt, sondern seitlich vorbei abgestützt werden soll. Sonst würden wir beim Wiederabnehmen Löcher im Dach haben, durch die dann das Wasser eindringen kann. Doch es kam, wie es kommen musste, und der neue Dachgepäckträger wurde mit 8 nicht zu kleinen Schrauben durch das Dach befestigt. Gewackelt hat er auch wie ein Lämmerschwanz und noch dazu war seine Reling so hoch, dass man nichts ohne Weiteres hätte drauf heben können.

 

Box unterm Sitz - leider viel zu klein.

Ein weiteres Problem war das Rückfenster. Im November beim Kauf der Fahrzeuge hatte ich bereits den Leiter der Werkstatt gefragt, ob er mir die Maße mitteilen kann, doch dauerte es lange, bis der Leiter auf die Nachfragen reagierte und so verzögerte sich die Antwort schließlich bis Mitte Dezember. „70×31 cm“, antwortete er mir schließlich. Das kam mir damals recht groß vor, aber er wird es schon wissen. Als wir am ersten Tag in der Werkstatt vor dem Fenster standen, kam es uns noch komischer vor. Als wir das Fenster nachgemessen haben, ist die Größe ganz anders: 54×17,5 cm.
Jetzt haben wir ein Problem, denn unser Sponsor vom SCHWARZALD PANORAMA hat bereits die Aufkleber vom Grafiker machen und drucken lassen, sowas ist in Deutschland ein teurer Spaß, teurer als hier einfach ein anderes Fenster einbauen zu lassen. Also noch etwas, das geändert werden muss.

Zu guter Letzt springt das TukTuk gar nicht erst an und die Handbremse bewirkt quasi nichts…

Beim zweiten TukTuk sieht alles noch ganz anders aus, wir sehen es nämlich gar nicht… es wird gerade erst zum Lackieren vorbereitet. Zwar ist der Motor soweit in Ordnung gebracht, aber das war es auch im Großen und Ganzen, mehr gibt es von dem Fahrzeug noch nicht zu sehen, außer ein TukTuk, das in Einzelteilen auf dem Boden rumliegt.

Wir haben also noch einiges an Arbeit vor uns .

Am nächsten Tag, Mittwoch, den 10.01., sind wir mit dem Werkstattleiter, der nur sehr widerwillig mit uns in die Werkstatt fahren will, vor Ort, damit wir ihm sagen und zeigen können, was geändert werden muss.

Er hat sich vorsorglich schon Block und Stift mitgenommen, um die lange Liste zu notieren.

Besonders wenig begeistert ist er davon, dass er den Dachgepäckträger neu montieren und das Dach austauschen soll. Widerwillig stimmt er dem aber zu. Noch weniger begeistert ist er hingegen von dem Rückfenster und so fragt er erst mal, was es kosten würde, einen neuen Aufkleber zu drucken. Ich rechne es ihm kurz vor und schließlich sieht er ein, dass es wohl doch günstiger ist, hier das Fenster zu ändern, als in Deutschland den Aufkleber neu zu drucken.

Das alles zu besprechen, dauert etwas. Immer wieder diskutieren der Mananger und sein Werkstattleiter ihre Sachen erst mal untereinander (natürlich in Tamil) und wir stehen daneben. Wir nutzen schließlich die Zeit, um uns bei den Arbeitern in der Werkstatt ein bisschen einzuschleimen und ihnen eine Kiste Coca-Cola und einige Samosas zu kaufen. Das kommt sehr gut an.

Am Ende des Besuchs diskutieren wir den Zeitrahmen, bis wann alles fertig sein muss. „Nächste Woche“, sagt der Werkstattleiter und wir teilen ihm mit, dass das nicht geht. Er schlägt vor, dass eines bis Freitag fertig sein kann und er dann das andere hinterher schicken kann. Doch das sehen wir anders, wenn wir erst mal nicht da sind, um zu gucken, wie die Arbeit vorangeht, wird alles wieder langsamer vorangehen und wer weiß, wann wir dann das TukTuk bekommen. Geschweige denn, dass wir wissen, wo er es wann hinbringen soll, zudem wir dann kaum noch auf falsche Ausführungen oder Probleme einwirken können.
Wir einigen uns schließlich, dass beide Fahrzeuge bis zum Samstag, den 13.01. fertig sein müssen. Dann hätten wir noch genau 100 Tage für unsere ca. 15.000 km.

Um sicher zu gehen, dass das alles klappt, kündigen wir an, dass wir ab jetzt jeden Tag vorbei kommen werden, um die Arbeiten zu kontrollieren.

 

Am Donnerstag, den 11.01., am Tag darauf heißt es erst mal sich um den Papierkram kümmern. Zwar haben wir die Fahrzeuge schon bezahlt, aber noch keinen Beleg, dass diese Fahrzeuge auch offiziell uns gehören – dieses steht nun an. In Indien können wir die Fahrzeuge nicht offiziell auf uns zulassen, das heißt wir müssen beim Notar ein offizielles Dokument aufsetzen, das bestätigt, dass wir die Fahrzeuge gekauft haben und offiziell mit allen dazugehörigen Pflichten Eigentümer sind. Außerdem brauchen wir noch ein zweites Dokument, das besagt, dass die Ummeldung erst in Deutschland stattfinden muss, dass wir bis Deutschland berechtigt sind, die Fahrzeuge für den bisherigen Eigentümer nach Deutschland zu fahren.

Dafür zahlen wir auch eine stolze Summe an die Werkstatt. Ein TukTuk, wie wir es haben, würde hier gebraucht normalerweise nur rund 500 Euro kosten, wir zahlen mit der Zulassung und dem Umbau zwischen 1500 und 1600 Euro, also das Dreifache.

Das Ummelden beim Notar ist eine spannende Sache, von der euch Lumi in einem anderen Bericht mehr erzählen wird.

Seit diesem Tag sind wir also offiziell Eigentümer der Fahrzeuge, auch wenn wir noch nicht Besitzer sind, denn wir haben die Fahrzeuge noch nicht. Auch sehen wir sie heute nicht. Als wir bei der Werkstatt ankommen, um beide Fahrzeuge und den Stand der Dinge zu begutachten, sind beide gerade weg. Das eine zum Schneider, das andere zur Zulassungsstelle.

Den restlichen Tag nutzen wir noch, um uns Sim-Karten zu holen. Bei dieser Gelegenheit lernen wir Noorul Huda kennen, mit dem wir uns hier in Chennai noch sehr gut anfreunden werden.

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Madhan Shankar und Noorul Huda werden uns noch in vielen Situationen in Chennai helfend zur Seite stehen. 

Freitag, 12.01. Für alle Fälle zeigen wir die Papiere der Fahrzeuge und alles, was dazu gehört, noch mal Leuten, die davon Ahnung haben.
Guter Plan! Mit nur einem kurzen Blick sieht unser Freund, dass mit der Versicherungspolice etwas nicht stimmt. Als wir im Oktober den Deal gemacht haben, sind wir damit einverstanden gewesen, dass wir einen wesentlich höheren Kaufpreis bezahlen, als in Indien üblich, wenn dafür im Gegenzug alle Papiere auf die Werkstatt zugelassen werden, das heißt Fahrzeugschein, die Fahrzeugprüfzertifikate und auch die Versicherung.
Scheinbar haben sie wohl Angst, dass uns wirklich was passiert und wir auf diese Versicherung zurückgreifen könnten, denn die Versicherung haben sie nicht auf ihren Namen zugelassen, sondern allem Anschein nach mit ausreichend Schmiergeldern dafür gesorgt, dass die Versicherungen weiterhin auf die Vorbesitzer der Fahrzeuge laufen. Die Namen in der Versicherung und im Fahrzeugschein stimmen also nicht überein. Eine Tatsache, die uns, wenn wir von der Polizei so angehalten werden, über 100.000 Rupies Strafe und die Stilllegung der Fahrzeuge kosten würde, erklärt uns ein Mitarbeiter der Polizei, den wir hier vor Kurzem kennengelernt hatten.
Außerdem wäre der Schaden auch bei den Vorbesitzern, denn sie würden dafür ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden.

Als ich den Werkstattleiter anrufe, um ihn damit zu konfrontieren, behauptet er, dass sei kein Problem, die Polizei würde dazu nichts sagen und er würde das nicht ändern.
Als ich ihm sage, dass ich mich gerade mit der Polizei deshalb beraten habe, ändert er doch schnell seine Meinung. Wir sollen die Fahrzeugpapiere von dem einen Fahrzeug sofort vorbeibringen, er würde sie unverzüglich ummelden.
Die restlichen Papiere der Fahrzeuge scheinen, auch wenn sie wild aussehen, so ihre Richtigkeit zu haben.

Wir begleiten die Papiere gleich in die Werkstatt, wo sich ein Arbeiter um die Versicherung kümmern soll, um den Stand der Arbeit zu begutachten.
Ein Fahrzeug ist wieder in der Werkstatt – und zwar das, welches nach dem Notartermin offiziell duden gehört. Es ist noch nicht ganz fertig, noch arbeiten sie daran, aber es sieht so aus, als könnten sie es tatsächlich bis morgen fertig bekommen.
Das neue Fenster ist auch drin, wesentlich größer als das alte, allerdings immer noch ein paar cm kleiner als ursprünglich vom Werkstattleiter angegeben.

Zumindest äußerlich, denn bei genauer Begutachtung fällt auf, dass sie zwar einen neuen Dachgepäckträger montiert haben, der nicht mehr durch das Dach befestigt ist, aber kein neues Dach aufgelegt haben. Mehrere Löcher sind im Dach.
Also erneut ein Anruf beim Werkstattleiter. Er ist nicht erfreut darüber. Uns ist das egal, er muss zu dem stehen, was er macht, immerhin zahlen wir einen unverhältnismäßig höheren Preis und Löcher im Dach, durch die es rein regnen kann, gehen gar nicht. Er ist nicht erfreut und unterbricht duden am Telefon regelmäßig. Er sagt, dass sei nicht möglich und nicht drin, er könne die Löcher zukleben, aber mehr nicht. duden bleibt jedoch bei seiner Meinung, dass das Dach ausgetauscht werden muss.
„Das geht aber nicht bis morgen“, sagt der Werkstattleiter, das sei so nicht möglich.
Die Papiere für das zweite TukTuk seien auch noch nicht so weit. Er kann es bis morgen Früh nicht fertig machen, denn die neue Versicherungspolice könnte er erst am Mittwoch bekommen. Er bietet uns noch mal an, dass wir schon mal mit einem Fahrzeug losfahren und er das Zweite hinterher bringen lässt.

Wir diskutieren das noch ein bisschen, doch in Anbetracht dessen, dass sie uns mit der Versicherung schon versucht haben zu betrügen, beschließen wir halt doch noch länger zu bleiben.
Wenn wir erst mal unterwegs sind, haben wir keine Möglichkeiten mehr, noch einzugreifen oder zu intervenieren. Also verschiebt sich unsere Abfahrt wohl auf Mittwoch nächste Woche – dann hoffentlich endlich…

Dennoch soll der Werkstattleiter alles andere soweit bis morgen fertig machen.
Das sei kein Problem, sagt er, natürlich würde er das machen.

Am Samstag, den 13.01 sind die Fahrzeuge natürlich noch nicht fertig. An Lumis TukTuk schweißen sie noch ein wenig am Dachgepäckträger rum und dudens TukTuk steht gerade mal wieder nicht in der Werkstatt.
Wir wollen trotzdem beide sehen und so fährt Lumi das erste Mal mit ihrem TukTuk,  uns beide und zwei der Jungs von der Werkstatt zum Schneider, wo dudens TukTuk steht.

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Lumi freut sich über ihr Fahrzeug
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duden sitzt schon mal Probe

Hier wird jetzt noch beim Glaser die Scheibe eingesetzt und dann geht es weiter mit dem TukTuk zum Hostel.

Die Versicherung für das zweite TukTuk kann auch erst nächste Woche geändert werden.

Wir beschließen, die freie Zeit über die Feiertage, die hier bis einschließlich Dienstag andauern, zu nutzen, um einer Einladung nach Trichy zu folgen, um gemeinsam mit der Familie von Noorul Hudai, dem Verkäufer vom Simkarten-Shop die Feiertage zu verbringen.

Erst am Morgen des 16.01., dienstags, sind wir wieder zurück in Chennai. Einen Tag vor unserem neuen Abfahrtsdatum. Die große Überraschung: als wir ankommen, steht immerhin ein TukTuk schon vor der Tür: Lumis – es sei fertig, bekommen wir gesagt.
Ist es auch, naja fast: beim Schweißen vom Dachgepäckträger haben sie Löcher in das Dach gebrannt und während der Arbeiten am Fahrzeug ist ihnen eine Klappe von einem Fach in der Fahrerkabine abgebrochen. Statt sie zu erneuern, haben sie sie einfach ganz abgebrochen. Beides Sachen, die noch gemacht werden müssen, also unter anderem nochmal ein Komplettaustausch des ganzen Daches.
Die Versicherung fehlt auch noch, was auch nicht anders zu erwarten war, denn schließlich waren ja noch Feiertage. Nach ein paar Diskussionen sagt uns der Werkstattleiter zu, dass die Fahrzeuge bis morgen (Mittwoch) um 12 Uhr fertig seien. Im Kopf rechnen wir schon ein paar Stunden drauf und verschieben unseren Abfahrtstermin wieder um einen Tag nach hinten.

Mittwoch, der 17.01. Eigentlich wollten wir jetzt endlich los.
Um 12 Uhr sollen die Fahrzeuge fertig sein. Morgens um 11.00 Uhr fragen wir nach und bekommen zur Antwort, dass sie bis 15.00 Uhr vor der Tür stehen würden.
Die Versicherung soll bis 12.00 Uhr fertig sein.

Gegen 13.00 Uhr bekommen wir ein Versicherungspapier via Mail zugeschickt. Wir sind gerade mit unseren Freunden aus Chennai am Essen und zeigen ihnen diese.
Es handelt sich um eine Versicherung dritter Klasse, stellen sie fest. Sie greift nur bei vom Fahrer unverschuldeten Schäden und auch nur in geringer Summe bis 300 Euro.
Vermutlich zu wenig für die Carnet de Passagé, die wir als Nächstes beim indischen Automobilclub beantragen müssen.
Wieder im Hostel sprechen wir das ganze beim Werkstattleiter an, seine Antwort lässt tief blicken, als wir ihn fragen, ob er das bitte in eine Versicherung 1. Klasse umwandeln kann:
„Mache ich nicht, darüber hatten wir nie einen Vertrag.“
Doch meint duden, hatten wir. Im November haben wir die Preise inklusive aller dazugehörigen Papiere beantragt, die wir für die Ausreise und die Fahrt nach Deutschland brauchen, und er macht ihn darauf aufmerksam, dass er uns darauf sein Wort gegeben hat und das eines Vertrags gleich ist.
„Nein ist es nicht“, sagt er, „wir hatten nie einen Vertrag, ich habe euch nur mein Wort gegeben.“
„Aber das hast du nicht gehalten“, sagt duden und bekommt von ihm nur ein Schulterzucken zurück.

Wir sind froh und machen drei Kreuze, wenn wir endlich auf der Straße sind.

Fertig?
Endlich stehen unseren BEIDEN Fahrzeuge vorm Hostel

Wenig später sind die Fahrzeuge tatsächlich da. Das Äußerliche stimmt, dafür haben sie einige andere Mängel an der Technik. Doch wir haben die Schnauze voll. Wir müssen zusehen, dass wir endlich aus Chennai weg kommen. Wir hauen deshalb Noorul und Madhen an, ob sie morgen einen Automechaniker haben, der sich um die letzte Arbeit und einen letzten Check kümmern kann. Würden wir das jetzt auch noch über die Werkstatt machen lassen, würden wir wohl noch ein paar Tage festsitzen.

Wer weiß, wenn alles gut läuft, sind wir morgen Mittag dann on the road…

Ende gut, alles gut…!

Aber keine Sorge, zeitgleich mit diesen ernüchternden Erfahrungen, haben wir unglaublich liebe und hilfsbereite Inder kennengelernt, die allein heute bereits seit knapp 12 Stunden an unseren TukTuks arbeiten (umsonst), um uns sicher auf den Weg nach Deutschland zu bringen.

Die vielen netten und hilfsbereiten Menschen, die wir hier getroffen haben, wiegen all die Probleme und Unstimmigkeiten auf, die die Kooperation mit dem Werkstattmanager uns eingebracht hat.

Gute und schlechte Menschen, solche, die dir helfen, und solche, die dich betrügen, gibt es leider überall. Umso dankbarer sind wir für die wertvollen Freundschaften, die wir in so kurzer Zeit schließen konnten.

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TukTuks und Regeln – 2 verschiedene Paar Schuhe

They believe that three wheelers can play an important role as para-transit modes in most cities and therefore treat them as public transport vehicles which can easily get passengers from point to point in a hurry.

Ein interessanter Bericht in der Sri Lankischen Zeitung Daily News über die laaange Geschichte Sicherheitsstandards für TukTuks in Sri Lanka durchzusetzen. Die ersten Zeilen habe ich mal ins Deutsche übersetzt, den Rest gibt´s im Original zu lesen.

Wer eine Übersetzung benötigt, kann immer gerne das Translation-Tool unten in der rechten Menüspalte nutzen.

tuktukunfall

Go tough with tuk tuk!

Der Sri Lankische Verkehrsminister Nimal Siripala de Silva hat kürzlich bestätigt, dass eine nationale Richtlinie formuliert wird, um die TukTuks im Land zu regulieren. Mit mehr als 1.2 Millionen TukTuks im regelmäßigen Dienst im Land ist das eine lange überfällige Maßnahme.

Der Minister hat auch hinzugefügt, dass die Regulierungen für TukTuks eingeführt werden, um die Sicherheit sowohl der Passagiere als auch anderer Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Das ist eine lobenswerte Entscheidung, da seit Ende November letzten Jahres, 325 TukTuks in tödliche Unfälle mit insgesamt 348 Toten verwickelt waren.

History

According to the All Island Three-wheeler Drivers’ and Owners’ Association President, Sudhil Jayaruk, the attempts to regulate the three-wheeler industry has a long history. The regulations regarding three-wheelers were proposed back in 1999. He adds that during the past six years, several transport authorities have suggested and made plans to make it mandatory for all hiring three- wheelers to fix mileage meters, but none of these plans has been successful.

A Motor Traffic Act with all necessary regulations for three wheelers was drafted as far back as 1998, but it was never implemented. In 2013, the Western Provincial Council gazetted its Motor Traffic Act which consisted enough regulations to control three-wheelers but none of these has been implemented.

When it came to regulating three-wheelers, the Governments-in-power during the past had not taken the initiative to go ahead with the implementation even when the related trade associations were in favour of it.

Adverse effect

Three-wheelers are considered as an appropriate mode of transport for the developing countries. Although many see the three-wheeler as the ideal escape vehicle on congested city roads, studies done by some traffic analysts have revealed that there is the serious adverse impact on lane discipline by this mode of transport.

Results of these studies emphasise the disorder caused by three-wheelers on streamline flow of vehicular traffic in congested towns and resulting unsafe situations. It also shows that it is not only bad driving practices by three-wheeler drivers, but incompatibility of the three-wheeler itself with other vehicles creates dangerous and hazardous conditions in the city traffic.

Blessings

On the other hand, other traffic analysts suggest that three-wheelers should be the preferred personal transportation mode and be encouraged in urban areas provided they run on LPG/CNG or four stroke petrol engines equipped with catalytic converters. They believe that three wheelers can play an important role as para-transit modes in most cities and therefore treat them as public transport vehicles which can easily get passengers from point to point in a hurry.

They also point out that greater use of three wheelers reduces the need for big parking places. A three wheeler just needs one parking place in the city and if it does 10 trips a day, it reduces the need for nine parking places. According to them, a three-wheeler is preferable to a car for a number of reasons. First, as compared with a car, three-wheeler can carry the same number of people on average and takes one-third of the parking area and one-half of the space on the roadway. Second, since its weight is one-third of that of a car, it is responsible for less deterioration to the road, requires less tire/rubber use, and takes one-third the national resources to produce. Therefore, three wheeler usage should be encouraged as much as possible in urban areas.

Suggestions

Whether we like it or not, three wheelers have already become a key part of Sri Lanka’s public transport network. They have become important in city sector for short hauls and in urban and rural areas they transport a significant number of people to places where other forms of public transportation, such as buses or trains do not run. More importantly, they provide employment opportunities for thousands of drivers, and livelihood opportunities to even more people.

The role and importance of three-wheelers as important modes of transport in many of the Asian cities was highlighted during an event organised before the Better Air Quality workshop held in Bangkok sometime back. The discussions brought out the following recommendations:

I. Three-wheelers must be recognised as important modes of urban transport, now and in the foreseeable future.

2. In order to improve the overall system efficiency, steps need to be taken to (a) improve their operational efficiency through rationalized traffic engineering and management with particular reference to road and intersection designs, (b) revise classification of roads and vehicles for better access to mobility, (b) improve their energy efficiency and reduce pollutant emissions through progressive technological improvements, (c) improve the driver quality and efficiency through proper selection and training.

3. Three wheelers need to be promoted as the transport mode providing the “last mile connectivity” in the urban transport system. (Last mile connectivity is a term used in transportation planning to describe the movement of people and goods from a transportation hub to a final destination in the home.)

The workshop also recommended that the three wheelers are ideal as intermediate public transport (IPT), a feeder system for public transport in large cities. A successful public transport system with high ridership requires a good network of three wheelers.

Safety

As the Minister Nimal Siripala revealed, one of the major problems the new regulation for three-wheelers should aim to address is the commuter and public safety. Therefore, the regulation mechanism should ensure that the commuters and public are protected from undisciplined and unscrupulous drivers and that their safety is assured.

There are a number of other issues also which need attention:

(1) Electronic fare meters should be made mandatory for all three-wheelers about one and half years ago. Yet, we still come across vehicles that either do not have meters or have defunct meters that do not work.

(2) Another point requiring attention is to find out why school leavers see the three-wheeler industry as a unique sub-culture to gain employment. They choose the easy option of buying a three-wheeler on credit. Some do have even the license.

(As accidents involving three wheelers have reached an all-time high, the three wheeler community itself has been shocked to the core. In fact, they were the first to demand that three wheeler licenses should be issued only to those above 35. This proposal has been taken into consideration for the new National Policy.)

(3) While there isn’t any conclusive research on how many three-wheelers had been used in criminal activities, it is estimated about 10 percent of the drivers are drug peddlers. This prompted the Dangerous Drugs Control Board to submit a proposal to the President to bring in a law limiting the issuance of three-wheeler licenses only to persons over matured age.

(4) Three-wheeler parks near road intersections cause negative effects for the road users and on the traffic flow. If a park is really necessary near intersections and if sufficient widths of the roads are available, the parking area should be at least 100 meters away from the intersection along the minor road. Municipal councils and permit issuing institutions should develop reasonable guidelines and regulations when issuing permits for locating three-wheeler parks.

(5) Most important of all, we need to discipline the three-wheeler drivers. Today they are considered as a menace to safe road traffic. There are many factors that contribute to reckless driving of three-wheelers: (a) driving without licence and insurance, (b) either not aware or show callous regard to road and traffic discipline, (c) overloading the passengers, (d) dangerously speeding and reckless driving, (e) disregard zebra crossings (j) parking at unauthorised places, (k) involvement in the transportation of illicit drugs and liquor and become facilitator for causing crimes by others. Deterrent punishments should be meted out to violators by both Police and Courts.

(6) Finally, it should be made mandatory for all three wheeler owners/drivers to be registered in an Authority recommended by Ministry of Private Transport Services. A Code of Conduct should also be prepared with the collaboration with the Three-Wheeler Associations. The Authority must be empowered to take necessary action against the violators of the Code.

For the goal of economic development, improvements in the transport sector are important and to make effective improvements, studying the transport sector is necessary. By approaching the regulation of three-wheelers from the perspective of the drivers and the public and by making a distinction between self-regulation and state regulation, an analytical study of three-wheelers will contribute to public debates on informal public transport.

MapApp – oder – Der Ariadnefaden

Also, wenigsten ein Teil meines Hirngewusels ist damit halbwegs sortiert, ich werde mich erst nochmal gründlich mit der Route auseinander setzen.

Sooooooooooo viele lose Fäden um mich herum, wo anfangen? Da gibt’s den

Technik-Faden mit Fragen wie Umbaubestimmungen, Vorabzulassung, Einfuhrkautionen und deren Rückerstattung sowie den

Kultur-Faden mit der Frage nach Sehenswürdig- und möglichkeiten, nach Feiertagen und Gepflogenheiten, nach dem Umgang mit Frauen und Religionen. Der

Finanz-Faden kommt aus fast allen Richtungen auf einen zu gekrochen und mischt sich ein mit Fragen nach den Kosten eines TukTuks, seines Umbaus und Betriebs, nach den Kosten für Sprit und Unterkunft, nach Ernährungs- und Gesundheitskosten, Schmiergeldern, Bearbeitungsgebühren und den vielen kleinen Geschenken für die vielen kleinen „Freundschaften“, auf die man bei einem solchen Trip angewiesen sein wird. Der

losefaden

Medien-Faden arbeitet im Optimalfall dem Finanz-Faden zu. Haben Fernsehsender oder Produktionsfirmen Interesse an Reiseberichten? Wie wäre es mit einem Bildband der Tour mit eingeflochtenen kleinen Geschichten von unterwegs, einem Zeitschriftenbericht à la GEO oder National Geographic?

Und ich merke so langsam wie sich doch eine gewisse Ordnung zeigt in dem ganzen Gewusel offener Fragen. Alle hängen gemeinsam mehr oder weniger von der Frage der Streckenführung ab, zu deren Klärung wir uns auf einen gemeinsam genutzten Kartendienst einigen sollten. Duden favorisiert maps.me und da werde ich mich wohl anschließen, immerhin kann ich mich seit Jahren nicht für einen Kartendienst entscheiden, warum also nicht jetzt für diesen. Mymaps von Google fand ich zwar immer sehr praktisch, verortet einen aber nach meiner Erfahrung nicht besonders genau, wenn man sich in Richtung Osten bewegt.

mapsme

Dazu werde ich mein Handy wechseln müssen, denn zur Zeit nutze ich ein Lumia mit Windows 10 Mobile, darauf läuft maps.me nicht. Alles kein Thema, mein Vertrag muss diesen Herbst verlängert werden und dann gibt es diesmal halt endlich das lange beäugte CAT-S40 oder so, Hauptsache DualSim und ein guter Soundchip, dann kann ich damit leben. Und die SimkartenÜberteuertAnTouristenVerkäufer, die sich fast überall auf der Welt direkt neben den MitAngeblichGutenUmtauschkursenTouristenÜbersOhrHauern finden, kennen sich mit Android auch besser aus als mit Windows Mobile.

s40-kopie

Also, wenigsten ein Teil meines Hirngewusels ist damit halbwegs sortiert, ich werde mich erst nochmal gründlich mit der Route auseinander setzen.