Soon on Youtube

….wenn alles klappt könnt ihr euch in wenigen Stunden unseren ersten V-log anschauen.

Chaotisch, laut, enthusiastisch und mit viel Liebe für euch gedreht (mit bis dato völlig unbekanntem Equipment 😂).

TukTuk to go goes to India (Part 1)

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alle wollen mit …

Neben dem, das ich mir nach meiner letzten großen Reise jetzt wieder eine neue Wohnung suchen und einrichten muss, ist es gar nicht so einfach einen Blog zu führen, doch der Plan für die Tuktuk-Tour steht unverrückbar.

Es ist schon faszinierend, welche Faszination unser Plan bei anderen Leuten auslöst und wie viele gerne daran teilhaben wollen. Erst vor wenigen Tagen stand ich in Karlsruhe an einer Bushaltestelle und erzählte einem Bekannten von dem Plan mit dem Tuktuk knapp 10.000 km zu fahren.
Ich merkte schon während ich rede, wie der Mann vor mir plötzlich aufmerksam und hellhörig wurde. Kaum erwähnte ich Sri Lanka drehte er sich um.

„Ich komme aus Sri Lanka! Wollen sie wirklich mit einem Tuktuk hier her fahren?“

Er ist begeistert von der Idee und vor lauter Reden lasse ich meine Bahn einfach fahren. Erst die nächste nehme ich, so interessant und anregend war das Gespräch mit ihm. Im Zug erzähle ich dann meinem Bekannten weiter von unseren Plänen. Es dauert keine 5 Minuten, das klinkt sich der Herr, der neben uns sitzt mit in das Gespräch ein.

„Also wenn ich 10 Jahre jünger würde, würde ich sofort mitfahren!“

Diese Reaktionen passieren mir in letzter Zeit laufend, viele wollen mitfahren, also ob sie keine Angst vor der Strecke hätten. Bei meiner Afrikareise war das vor einem Jahr noch ganz anders. Damals habe ich händeringend Leute gesucht, die von vorneherein Lust gehabt hätten mitzufahren, doch zeit hatte da plötzlich keiner und viele haben mir sogar abgeraten diese Tour zu machen.
„Afrika, der Schwarze Kontinent ist gefährlich“
„Gib bloß auch auf dich, da hört man so viele schlimme Dinge“
„Da wird man so leicht ausgeraubt!“

Dabei ist die Tour jetzt in meinen Augen viel gefährlicher als jene, die ich zuvor durch Afrika gereist bin. In Afrika konnte ich Krisengebiete wie Nigeria o.ä. einfach überfliegen, mit dem Tuktuk geht das nicht, hier müssen wir vorrausichtlich durch mindestens eines oder mehrere Krisengebiete durch, keine Kriegsgebiete, aber Gebiete, welche für ihre unsichere Lage bekannt sind, wie z.B. die pakistanisch/iranische Grenze, oder vorbei an der Republik Bergkarabach und der dannach folgende Routenteil hängt fast vollständig von der politischen Lage in der Türkei ab.

Dennoch gibt es viele, die mir sagen:

„Das ist cool! Drei Monate bekomme ich aber keinen Urlaub,vlt. kann ich mal 2 Wochen mitfahren?“

Ich bin gespannt wie am Ende die Mannschaft aussehen wird, denn es gab immer wieder schon Leute, die sich um meinen Beifahrerplatz im Tuktuk quasi beworben haben. Ich habe zwischen durch schon mal mit dem Gedanken gespielt, ihn meistbietend zu versteigern um damit unsere Reise zu refinanzieren…

Ich ca. 1,5 Montan war ich in Marokko, hier war ich mit drei Leuten meines Alters unterwegs. Es hat viel Spaß gemacht mit den dreien eine Woche unterwegs zu sein und ich hatte die Chance ergriffen und bei einem von den dreien einen kleinen Surfkurs gemacht. Mit in dem Team war auch ein Mädel, dass auch unbedingt mit wollte auf unsere Tour im Tuktuk. Sie war gechilled und ließ sich etwas von einem Kulturschock nicht anmerken. Deshalb sagte ich ihr zunächst zu, doch nach zwei Tagen stellte sich raus, dass sie wohl eher zu gechilled ist – die Gruppe musste fast immer auf sie warten, sie verlor ständig irgend Etwas irgendwo und als ich mit ihr in Marrakesch war, verbrachte sie ¾ der Zeit damit etwas zum Rauchen zu finden.
Ich beschloss, dass mir für unsere Gruppe das Risiko zu hoch ist und sagte ihr schließlich wieder ab. Schade, war sie doch eigentlich eine sehr sympathische Frau, doch meine Entscheidung bestätigte sich am Flughafen schließlich, als ich schon im Flieger saß und sie alleine verwirrt über das Rollfeld vor dem Terminal laufen sah, scheinbar hatte sie sich auf dem Fußweg zu ihrem Flugzeug wohl verlaufen…

Das Treffen mit Pue gestaltete sich indes auch als nicht ganz so einfach. Eigentlich wollte er seit Mitte Januar in Berlin sein, doch irgendwas verhinderte das bei ihm. Ihn wollten wir eigentlich anheuern für uns schon mal Ausschau nach den Tuktuks zu halten, damit wir Ende des Jahres nur noch hin müssen um technisch alles zu klären. Es wird also nie langweilig bei der Mission Tuktuk to go!

Immerhin die Werbung klappt, so haben wir jetzt schon mal das wichtigste für so eine Reise:

Visitenkarten mit unserer Websiteadresse und eine Facebookseite für unser Vorhaben.

Da steht der Reise doch eigentlich nichts mehr im weg…

Visitenkarten mit der Adresse, das wichtigste für so ein Projekt

TukTuks und Regeln – 2 verschiedene Paar Schuhe

They believe that three wheelers can play an important role as para-transit modes in most cities and therefore treat them as public transport vehicles which can easily get passengers from point to point in a hurry.

Ein interessanter Bericht in der Sri Lankischen Zeitung Daily News über die laaange Geschichte Sicherheitsstandards für TukTuks in Sri Lanka durchzusetzen. Die ersten Zeilen habe ich mal ins Deutsche übersetzt, den Rest gibt´s im Original zu lesen.

Wer eine Übersetzung benötigt, kann immer gerne das Translation-Tool unten in der rechten Menüspalte nutzen.

tuktukunfall

Go tough with tuk tuk!

Der Sri Lankische Verkehrsminister Nimal Siripala de Silva hat kürzlich bestätigt, dass eine nationale Richtlinie formuliert wird, um die TukTuks im Land zu regulieren. Mit mehr als 1.2 Millionen TukTuks im regelmäßigen Dienst im Land ist das eine lange überfällige Maßnahme.

Der Minister hat auch hinzugefügt, dass die Regulierungen für TukTuks eingeführt werden, um die Sicherheit sowohl der Passagiere als auch anderer Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Das ist eine lobenswerte Entscheidung, da seit Ende November letzten Jahres, 325 TukTuks in tödliche Unfälle mit insgesamt 348 Toten verwickelt waren.

History

According to the All Island Three-wheeler Drivers’ and Owners’ Association President, Sudhil Jayaruk, the attempts to regulate the three-wheeler industry has a long history. The regulations regarding three-wheelers were proposed back in 1999. He adds that during the past six years, several transport authorities have suggested and made plans to make it mandatory for all hiring three- wheelers to fix mileage meters, but none of these plans has been successful.

A Motor Traffic Act with all necessary regulations for three wheelers was drafted as far back as 1998, but it was never implemented. In 2013, the Western Provincial Council gazetted its Motor Traffic Act which consisted enough regulations to control three-wheelers but none of these has been implemented.

When it came to regulating three-wheelers, the Governments-in-power during the past had not taken the initiative to go ahead with the implementation even when the related trade associations were in favour of it.

Adverse effect

Three-wheelers are considered as an appropriate mode of transport for the developing countries. Although many see the three-wheeler as the ideal escape vehicle on congested city roads, studies done by some traffic analysts have revealed that there is the serious adverse impact on lane discipline by this mode of transport.

Results of these studies emphasise the disorder caused by three-wheelers on streamline flow of vehicular traffic in congested towns and resulting unsafe situations. It also shows that it is not only bad driving practices by three-wheeler drivers, but incompatibility of the three-wheeler itself with other vehicles creates dangerous and hazardous conditions in the city traffic.

Blessings

On the other hand, other traffic analysts suggest that three-wheelers should be the preferred personal transportation mode and be encouraged in urban areas provided they run on LPG/CNG or four stroke petrol engines equipped with catalytic converters. They believe that three wheelers can play an important role as para-transit modes in most cities and therefore treat them as public transport vehicles which can easily get passengers from point to point in a hurry.

They also point out that greater use of three wheelers reduces the need for big parking places. A three wheeler just needs one parking place in the city and if it does 10 trips a day, it reduces the need for nine parking places. According to them, a three-wheeler is preferable to a car for a number of reasons. First, as compared with a car, three-wheeler can carry the same number of people on average and takes one-third of the parking area and one-half of the space on the roadway. Second, since its weight is one-third of that of a car, it is responsible for less deterioration to the road, requires less tire/rubber use, and takes one-third the national resources to produce. Therefore, three wheeler usage should be encouraged as much as possible in urban areas.

Suggestions

Whether we like it or not, three wheelers have already become a key part of Sri Lanka’s public transport network. They have become important in city sector for short hauls and in urban and rural areas they transport a significant number of people to places where other forms of public transportation, such as buses or trains do not run. More importantly, they provide employment opportunities for thousands of drivers, and livelihood opportunities to even more people.

The role and importance of three-wheelers as important modes of transport in many of the Asian cities was highlighted during an event organised before the Better Air Quality workshop held in Bangkok sometime back. The discussions brought out the following recommendations:

I. Three-wheelers must be recognised as important modes of urban transport, now and in the foreseeable future.

2. In order to improve the overall system efficiency, steps need to be taken to (a) improve their operational efficiency through rationalized traffic engineering and management with particular reference to road and intersection designs, (b) revise classification of roads and vehicles for better access to mobility, (b) improve their energy efficiency and reduce pollutant emissions through progressive technological improvements, (c) improve the driver quality and efficiency through proper selection and training.

3. Three wheelers need to be promoted as the transport mode providing the “last mile connectivity” in the urban transport system. (Last mile connectivity is a term used in transportation planning to describe the movement of people and goods from a transportation hub to a final destination in the home.)

The workshop also recommended that the three wheelers are ideal as intermediate public transport (IPT), a feeder system for public transport in large cities. A successful public transport system with high ridership requires a good network of three wheelers.

Safety

As the Minister Nimal Siripala revealed, one of the major problems the new regulation for three-wheelers should aim to address is the commuter and public safety. Therefore, the regulation mechanism should ensure that the commuters and public are protected from undisciplined and unscrupulous drivers and that their safety is assured.

There are a number of other issues also which need attention:

(1) Electronic fare meters should be made mandatory for all three-wheelers about one and half years ago. Yet, we still come across vehicles that either do not have meters or have defunct meters that do not work.

(2) Another point requiring attention is to find out why school leavers see the three-wheeler industry as a unique sub-culture to gain employment. They choose the easy option of buying a three-wheeler on credit. Some do have even the license.

(As accidents involving three wheelers have reached an all-time high, the three wheeler community itself has been shocked to the core. In fact, they were the first to demand that three wheeler licenses should be issued only to those above 35. This proposal has been taken into consideration for the new National Policy.)

(3) While there isn’t any conclusive research on how many three-wheelers had been used in criminal activities, it is estimated about 10 percent of the drivers are drug peddlers. This prompted the Dangerous Drugs Control Board to submit a proposal to the President to bring in a law limiting the issuance of three-wheeler licenses only to persons over matured age.

(4) Three-wheeler parks near road intersections cause negative effects for the road users and on the traffic flow. If a park is really necessary near intersections and if sufficient widths of the roads are available, the parking area should be at least 100 meters away from the intersection along the minor road. Municipal councils and permit issuing institutions should develop reasonable guidelines and regulations when issuing permits for locating three-wheeler parks.

(5) Most important of all, we need to discipline the three-wheeler drivers. Today they are considered as a menace to safe road traffic. There are many factors that contribute to reckless driving of three-wheelers: (a) driving without licence and insurance, (b) either not aware or show callous regard to road and traffic discipline, (c) overloading the passengers, (d) dangerously speeding and reckless driving, (e) disregard zebra crossings (j) parking at unauthorised places, (k) involvement in the transportation of illicit drugs and liquor and become facilitator for causing crimes by others. Deterrent punishments should be meted out to violators by both Police and Courts.

(6) Finally, it should be made mandatory for all three wheeler owners/drivers to be registered in an Authority recommended by Ministry of Private Transport Services. A Code of Conduct should also be prepared with the collaboration with the Three-Wheeler Associations. The Authority must be empowered to take necessary action against the violators of the Code.

For the goal of economic development, improvements in the transport sector are important and to make effective improvements, studying the transport sector is necessary. By approaching the regulation of three-wheelers from the perspective of the drivers and the public and by making a distinction between self-regulation and state regulation, an analytical study of three-wheelers will contribute to public debates on informal public transport.

Ein Tuktuk ist kein Amphibienfahrzeug

Eine erste Idee war ja mal in Thailand zu starten,vielleicht sollten wir zu dem Plan zurückkehren.

Nun, der Start ist ja ziemlich klar, Sri Lanka soll es sein.

Die Frage ist nur, wie wir von Sri Lanka mit den Tuktuks nach Indien kommen. Aufgrund des Bürgerkrieges zwischen den Tamilischen Separatisten im Norden der Insel und den Regierungstruppen Sri Lankas, gab es jahrzehntelang keine offizielle Fährverbindung auf den Indischen Subkontinent. 2011 wurde wohl erneut eine Fährverbindung zwischen Tuticorin im indischen Bundesstaat Tamil Nadu und Colombo, der Sri Lankischen Hauptstadt, eingerichtet, allerdings soll diese bereits 2012 wieder eingestellt worden sein, angeblich wegen Überschuldung der Betreibergesellschaft. Laut einem Artikel der World Maritime News vom Juni 2015 wird eine Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Indien und Sri Lanka diskutiert, da bleibt wohl erst mal nur Hoffen und Weiterverfolgen.

amphibientuktuk

Somit ist der Start schon mal nicht mehr so klar, denn wenn wir diese Wasserstrecke nicht meistern können, können wir unsere Tuktuks wohl erst in Indien kaufen und müssen sie auch dort umbauen lassen.

Eine erste Idee war ja mal in Thailand zu starten,vielleicht sollten wir zu dem Plan zurückkehren.